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Candy girls
Sexismus in der Musikindustrie
Verfasser:
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Eismann, Sonja (Verfasser)
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Jahr:
2025
Verlag:
Hamburg, Edition Nautilus
Mediengruppe:
Buch Erwachsene
| Zweigstelle | Standorte | Status | Frist | Vorbestellungen | Barcode |
|
Zweigstelle:
Zentralbibliothek
|
Standorte:
Sbf 5
Eism / Ebene 1.2
|
Status:
Entliehen
|
Frist:
21.01.2026
|
Vorbestellungen:
0
|
Barcode:
54168489
|
Trotz weiblicher Megastars wie Beyoncé oder Taylor Swift ist die Musikbranche voll von Sexismus: Als Künstlerin kann man fast nicht zu jung für die Branche sein, zu alt ist man jedoch schnell. Begleitet wird Frau meist von misogynen Journalisten und weibliche Fans werden oft belächelt.
Junge Frauen und ihre Körper - selbstverständlich normschön, jugendlich, sexy - sind das Rohmaterial, aus dem die Musikindustrie und die Logik des Pop gemacht sind. Sie werden in Songtexten angeschmachtet und fetischisiert, beschimpft und degradiert, sie dienen auf der Bühne und im Backstage als Projektionsfläche. Weibliche Fans werden als kreischende Masse oder willenlose Groupies betrachtet, nicht fähig zu einem ernsthaften Interesse an der Musik oder einem ernstzunehmenden Geschmack. Und wenn eine Frau als Künstlerin auftritt, dann ist sie zunächst eine Frau und erst dann eine Musikerin, dann ist ihr Körper entweder zu dick, zu dünn, zu perfekt oder sonst wie falsch, dann ist sie entweder Hure oder Heilige, und dann - plötzlich - ist sie sowieso zu alt. In einer so wütenden wie lehrreichen Mischung aus Analyse und Abrechnung zeigt Sonja Eismann, wie tief Sexismus und Ageismus in die Musikindustrie eingeschrieben sind, wie wir als Konsument*innen den male gaze erlernt und verinnerlicht haben, wie Missbrauch und Pädosexualität in fast allen Szenen und Genres akzeptiert werden. Sie schreibt über alte Männer, die minderjährige Sängerinnen sexualisierte Songs performen lassen, über die scheinbare Unmöglichkeit eines richtigen Alterns, sexistischen Musikjournalismus, Superstars wie Taylor Swift, Beyoncé oder Peaches, über Feminizide in Songlyrics - und natürlich über Beispiele der selbstbewussten Aneignung, des Widerstands, der wütenden Mittelfinger gegen das Musikpatriarchat. »Feminismus ist nicht Fun, er ist komplex und er kotzt die Leute an - und er macht Arbeit! Und die hat sich Sonja Eismann gemacht, indem sie mit Verve und Zorn und zahllosen Beispielen beweist, wie patriarchal es in der Musikindustrie immer noch zugeht.« Christiane Rösinger.
Jahr:
2025
Verlag:
Hamburg, Edition Nautilus
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Systematik:
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Sbf 5
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ISBN:
9783960544722
Beschreibung:
Deutsche Erstausgabe, 1. Auflage, 197 Seiten
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Mediengruppe:
Buch Erwachsene